Krieg | Bericht: Raketenangriffe auf Westukraine

Kämpfe in Sjewjerodonezk: Kiew berichtet von “Erfolg” des Feindes

19.45 Uhr: Bei Gefechten in der umkämpften ostukrainischen Großstadt Sjewjerodonezk im Gebiet Luhansk haben die russischen Truppen nach Angaben des Generalstabs in Kiew “teilweise Erfolg”. Der Feind habe die Kontrolle über den östlichen Teil der Stadt, teilte die ukrainische Militärführung mit. Der Sturm auf die Großstadt dauere an, hieß es. Die prorussischen Separatisten behaupteten, sie hätten bereits mehr als 70 Prozent der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht.Sjewjerodonezk ist das Verwaltungszentrum in dem von der Ukraine kontrollierten Teil des Gebiets Luhansk. Dort wird seit Tagen gekämpft. Sollten die russischen Truppen die Stadt einnehmen, hätten sie die komplette Kontrolle über die Region Luhansk. Die Einnahme der Gebiete Luhansk und Donezk ist eines der von Kremlchef Wladimir Putin ausgegebenen Ziele in dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.In Kürze werde die gesamte Stadt eingenommen sein, teilte der Separatistenvertreter Andrej Marotschko mit. Der größte Teil der ukrainischen Armee habe Sjewjerodonezk bereits verlassen. Es gebe nur noch vereinzelte Gruppen. Wegen der katastrophalen humanitären Lage seien dringend Hilfsgüter für die Menschen nötig, die Russland liefern solle.

Ukrainischer Soldat will trotz Prothese zurück in den Kampf

19.20 Uhr: Er kämpfte im Stahlwerk von Mariupol, verlor im Gefecht sein Bein. Nun wartet der ukrainische Soldat auf eine Prothese. Eines aber ist sicher: Sobald er sie hat, will er an die Front zurückkehren. Hier lesen Sie mehr.

In den Trümmern von Charkiw: “Das sind Kriegsverbrechen”

19.11 Uhr: Im ostukrainischen Charkiw hat die russische Armee ein Wohngebiet bombardiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob es sich dabei um Kriegsverbrechen handelt – und hat eine klare Antwort. Sehen Sie hier das Video. (Quelle: AFP)

Blinken: Ukraine wird Russland nicht mit neuen US-Waffen angreifen

18.33 Uhr: Die Ukraine hat nach den Worten von US-Außenminister Antony Blinken zugesagt, die von Washington versprochenen modernen Raketensysteme nicht für Angriffe auf Ziele in Russland zu nutzen. Die USA rechneten damit, dass sich Russlands Krieg in der Ukraine über Monate hinziehen werde, sagte Blinken auf einer Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Washington. Mit den neuen Waffen wolle Washington sicherstellen, dass das Land “alles hat, was es für seine Verteidigung braucht”.Moskaus Vorwurf, Washington werde mit den Waffenlieferungen den Konflikt weiter anheizen, wies Blinken zurück. “Es ist Russland, das die Ukraine angreift, nicht umgekehrt”, sagte der US-Außenminister. “Um es klar zu sagen, der beste Weg, eine Eskalation zu verhindern, ist, dass Russland die Angriffe und den Krieg, den es begonnen hat, beendet.” Würde Russland seine Angriffe einstellen, könnte der Krieg “morgen schon vorbei sein”. Dafür gebe es aber derzeit keine Anzeichen.

Leave a Comment